du willst wissen, wie es gemacht wird....?
Schön, dass du hier bist!
Jedes meiner Kunstwerke erzählt eine eigene Geschichte, von einem einfachen Stück Holz bis hin zum fertigen Unikat. Ich lade dich ein auf eine Reise durch meine Werkstatt. Schau mir über die Schulter und erlebe Schritt für Schritt, wie aus einem rohen Baumstamm mit viel Leidenschaft, Schweiß und Detailarbeit echte Holzkunst entsteht.
Fällen und zurechtsägen


Alles beginnt in der Natur.
Die Auswahl des richtigen Holzes ist entscheidend, denn jeder Baum hat seinen eigenen Charakter. Nach dem Fällen (oder der Auswahl von Sturm, oder Altholz) wird der Stamm grob in tragbare und bearbeitbare Stücke gesägt. Schon hier entscheidet sich, welches Potenzial in dem Holz steckt und welche Form es später einmal annehmen könnte.
Die Planung
Bevor ich anfange, wird nachgedacht.
In dieser Phase lasse ich mich von der natürlichen Maserung, den Ästen und den Kurven des Holzes inspirieren. Ich skizziere Ideen, prüfe die Dimensionen und überlege mir, wie ich die natürliche Schönheit des Materials am besten unterstreichen kann. Ein guter Plan ist das Fundament, auch wenn das Holz manchmal seinen eigenen Kopf hat..


Schälen der Stämme
Runter mit der Rinde!
Beim Schälen des Stammes wird die schützende äußere Schicht entfernt, um an das eigentliche Herzstück des Holzes zu gelangen. Das ist oft harte, körperliche Arbeit, aber auch unheimlich spannend, denn erst jetzt zeigt sich die wahre Oberfläche des Holzes mit all ihren einzigartigen Strukturen und Mustern.
Anzeichnen und Maße übertragen
Jetzt wird es präzise.
Die groben Umrisse und die exakten Maße meines Entwurfs werden direkt auf das Holz übertragen. Diese Linien sind mein Fahrplan für die nächsten Stunden. Sie sorgen dafür, dass trotz aller künstlerischen Freiheit am Ende die Proportionen perfekt stimmen.

Grobe Bearbeitung mit Winkelschleifer & Fräsaufsätzen
Hier fliegen die Späne!
Mit dem Winkelschleifer, schweren Raspeln und speziellen Fräsaufsätzen gehe ich dem Holz ans Leder. In diesem Schritt wird die grobe Form herausgearbeitet. Es ist eine lautstarke und staubige Phase, in der aus dem massiven Klotz langsam die ersten fließenden Formen und Konturen meines Kunstwerks entstehen.
Grobe Bearbeitungsspuren glätten
Nach dem groben Handwerk folgt die Glättung des Materials.
Die tiefen Furchen, Riefen und Kanten, die die Maschinen hinterlassen haben, werden nun sorgfältig geglättet. Das Kunstwerk verliert seine raue Schale und die endgültige Form wird immer deutlicher und harmonischer sichtbar.

Feinheiten mit der Handraspel
Nun ist Fingerspitzengefühl gefragt.
Die Maschinen bleiben stumm, stattdessen kommt die klassische Handraspel zum Einsatz. Mit viel Geduld und Präzision arbeite ich Details aus, betone Linien und korrigiere Nuancen, die keine Maschine der Welt so sauber hinbekommen würde. In diesem Schritt bekommt das Stück seine Seele.
Das Schleifen
Das Geheimnis einer perfekten Oberfläche liegt im Schleifen.
In mehreren Durchgängen, von grober Körnung bis hin zu federleichtem Feinschliff, wird das Holz so lange bearbeitet, bis es sich seidenweich anfühlt. Ein extrem zeitaufwendiger Schritt, der sich aber bei jeder Berührung des fertigen Stücks auszahlt.
Das Finish: Aufbringen von Öl
Der magische Moment.
Wenn ich das hochwertige, natürliche Öl auftrage, passiert etwas Wunderschönes: Die Maserung des Holzes „feuert an“ , das heißt, die Farben werden tief, die Konturen lebendig und der einzigartige Charakter des Holzes kommt voll zur Geltung. Zudem schützt das Öl das Kunstwerk und macht es langlebig.
Danke
Danke, dass du dich für meine Tätigkeit hinter den Kulissen interessierst.
Holzkunst ist für mich nicht nur ein Handwerk, sondern eine Lebenseinstellung.
Dass du dir die Zeit genommen hast, meinen Weg vom rohen Stamm zum fertigen Kunstwerk zu begleiten, bedeutet mir viel. Jedes meiner Stücke trägt ein Stück dieser Reise in sich. Vielen Dank für dein Interesse an meiner Arbeit und deine Unterstützung für echtes, ehrliches Handwerk!
